Weihnachten

Ein Bärchen aus Holz mit 24 Päckchen im Bauch

Adventskalender aus Toilettenpapierrollen - Schafe und Könige

Die Krippe

Der Engel

Die Könige mit ihrem Kamel

Die heilige Familie mit Ochs und Esel

Elch aus Tonpapier

Engel aus Tonpapier

Klangspielengel aus Holz

Teelichtengel aus Holz

Schneemann aus Holz

Meine Weihnachtskrippe 2005

Die Hirten mit ihren Schafen

Die Könige mit ihrem Kamel

Adventskalender 2005 für meinen Schatz

Adventskalenderwichteln in der Kramdose. Nochmal dankeschön an meine Wichtelmama

 

 

 

Adventskalendergeschichte

 

Wir sitzen im Stuhlkreis, es klopft an der Tür. Ich bitte zwei Kinder die Türe zu öffnen um nachzusehen wer draußen ist.

 

Die Kinder öffnen die Türe, davor steht ein Karton und ein Tannenbaum. Wir bringen die Dinge in den Gruppenraum. Dann bitte ich die Kinder den Karton zu öffnen. Darin befindet sich ein Adventskalendertöpfchen, ein Säckchen mit Nüssen, eine Lichterkette und ein Brief.

 

Die Kinder setzen sich und ich lese den Brief vor. Darin steht:

 

Liebe Kinder der Sonnenscheingruppe,

 

ich werdet euch sicherlich fragen, wer diese Dinge vor eurer Gruppentüre abgestellt hat. Das war ich, Willi der Waldwichtel. Ihr sollt mir bei einer wichtigen Aufgabe helfen. Wenn ihr meine Bitte erfüllt, werde ich mich am letzten Tag vor den Weihnachtsferien persönlich bei euch bedanken.

Ich habe euch noch nicht erzählt, weshalb ich gerade euch dieses Tannenbäumchen vor die Türe gestellt habe. Darum hört gespannt zu, ich werde euch meine Geschichte erzählen:

 

Bald ist Weihnachten und ich wollte mich auf den Weg zum Weihnachtsfest in die Stadt machen. Als ich durch den verschneiten Wald ging, sah ich auf einem Hügel einen kleinen Tannenbaum. „Gehst du nicht in die Stadt zum Weihnachtsfest“, fragte ich ihn. „Nein“, sagte der Tannenbaum, „ich bin zu klein für Weihnachten“, und er brach in Tränen aus.

 

Der kleine Tannenbaum erzählte mir: „ Alle Tiere im Wald machen sich über mich lustig, weil ich so klein bin. Kein Vogel, kein Eichhörnchen baut ein Nest in meinen Zweigen und niemand kommt um an mir hochzuklettern. Selbst die Hasen lachen mich aus. Neulich mussten sie für ihren Hasensporttag Hochsprung üben. Stell dir mal vor, dafür haben sie mich ausgewählt. Sie nahmen Anlauf und sprangen im hohen Bogen über mich, und so sehr ich mich auch bemühte, ich schaffte es einfach nicht, mit meiner Spitze, die Hasen am Bauch zu kitzeln.“

 

„Ein anderes Mal kam ein Igel angetrippelt. Er war schlecht gelaunt, denn er hatte bei den Häusern unten im Komposthaufen gewühlt und schleppte nun allerhand Abfall auf seinen Stacheln mit. Kartoffelschalen, Brotrinde und ein Salamirand. Bevor ich richtig begriff was mit mir geschah, schob sich der Igel unter meinen Ästen hindurch und säuberte sich so die Stacheln. Die Essensreste blieben an meinen Nadeln hängen. Ich sah furchtbar aus, und das alles nur weil ich so klein bin.“

 

Und jetzt haben wir auch noch Winter. Meine großen Brüder waren schon tagelang aufgeregt, denn sie freuten sich darauf, am Weihnachtsabend schön geschmückt in den Wohnzimmern zu stehen. Selbst sie machten sich über mich lustig und sagten: Wenn du nicht schneller wächst, wird aus dir nie ein Weihnachtsbaum“. Vor einigen Tagen wurden alle meine Brüder von einem großen Lastwagen abgeholt und in die Stadt gebracht. Nur mich haben sie stehen gelassen. Mich wollten sie nicht haben. Jetzt bin ich ganz allein und einsam.“ Er weinte bitterlich. „Wenn ich doch nur größer wäre und bei meinen Brüdern in der Stadt sein dürfte“, schluchzte er.

„Weißt du was“? sagte ich zu ihm, „ich werde dir helfen“.

Ich überlegte mir, was ich tun kann um den kleinen Tannenbaum glücklich zu machen. Dabei habe ich an euch gedacht. Ich nahm den kleinen Baum mit und brachte ihn hierher zu euch in den Kindergarten.  Denn für euch ist er gerade richtig.

 

Ich hoffe, ihr helft mir dabei, dem Bäumchen eine Freude zu bereiten.

 

In dem Karton habt ihr ein Säckchen mit Nüssen und ein Adventskalendertöpfchen gefunden. Jedes Kind darf sich nun eine Nuss aus dem Säckchen nehmen. Doch aufgepaßt, wer von euch die goldene Nuss zieht darf das Töpfchen mit nach Hause nehmen.

 

Außer dem Säckchen habt ihr auch noch eine Lichterkette in dem Karton gefunden. Das Kind, welches die goldene Nuss gezogen hat, darf nun gemeinsam mit eurer Erzieherin die Lichterkette am Bäumchen befestigen. Ich glaube, dass der kleine Tannenbaum recht glücklich ist, wenn er in eurem Raum hell erstrahlt.

 

Ich werde euch in der Adventszeit jeden Tag besuchen und weiteren Schmuck für den kleinen Tannenbaum mitbringen damit er am Weihnachtsabend ein richtig schöner Weihnachtsbaum ist.

 

Ich hoffe ihr helft mir dabei und euch gefällt die Belohnung aus dem Adventskalendertöpfchen.

 

Eure Waldwichtel Willi

 

 1. Adventseinstimmung

 

Material:

 

Grünes Tuch, braunes Tuch, Tannenzweige in Körbe, Kerze in der Laterne, Steine, CD mit Meditationsmusik, CD-Player

Grüner runder Filz und 4 Kerzenteller für den Tisch in der Halle

4 Kerzen für den Adventskranz

 

Vorbereitung:

 

In die Mitte des Kreises ein grünes Tuch legen (Symbol für den Wald). Auf das grüne Tuch wird ein langes, braunes Tuch gelegt (Symbol für den Weg, den jeder Teilnehmer in seiner Phantasiereise gehen soll). Zusätzlich Tannenzweige, Steine und eine Kerze in der Laterne auf das grüne Tuch stellen.

 

Einführung:

 

Lied:  „Viele, viele Kinder haben sich versammelt“

 

Begrüßung:

 

Guten Morgen, schön, dass ihr alle gekommen seid um mit uns den 1. Advent zu feiern. „Advent“ bedeutet Ankunft. Wer soll denn jetzt ankommen?

Jesus, auf seine Ankunft, auf seine Geburt, warten wir. Wann feiern wir denn den Geburtstag von Jesus? An Weihnachten.

Die Adventszeit ist für uns eine Wartezeit. Es ist die Zeit in der wir uns auf Weihnachten vorbereiten. Die Zeit der Ruhe und Stille. Auch in der Natur ist vieles zur Ruhe gekommen: Der Acker, der Garten, die Zugvögel sind fort geflogen, viele Tiere halten ihren Winterschlaf und die Bäume sind kahl. Nur ein Baum grünt auch noch jetzt im Winter. Welcher Baum ist das? Der Tannenbaum. Der Tannenbaum allein trägt jetzt die Farbe des Frühlings, die Farbe des Lebens.

 

Meditationsmusik wird eingeschaltet

 

Meditation:

 

Ich möchte euch nun eine kurze Geschichte von einem Tannenbaum erzählen. Wer möchte darf gerne seine Augen schließen.

Wir machen uns auf einen Weg in die Natur. Stell dir deinen Weg so vor, wie du ihn gerne haben möchtest. Breit, eng, gewunden, holprig oder gerade, so wie er dir gefällt. Jetzt möchte ich, dass du deinen Weg entlang gehst. Wenn Steine, Äste oder andere Hindernisse auftauchen, dann halte an und schiebe sie behutsam zur Seite. Geh nun weiter bis du zu einem Wald kommst. Hier kannst du viele unterschiedliche Bäume sehen. Gehe nun weiter, bis du zu einem Baum kommst, der dir gefällt. Wie sieht dein Baum aus? Ist er groß und breit oder ist er klein und schmal? Wie fühlt sich seine Rinde an? Ist sie rau oder glatt, kalt oder warm oder hat sie andere Merkmale die du fühlen kannst? Riechst du den harzigen Duft der Rinde? Bevor wir den Rückweg antreten nimmt jeder von uns einen kleinen Tannenzweig mit.

Körbe mit Tannenzweigen herumgeben und die Kinder auffordern, sich einen Zweig zu nehmen.

Impulse werden gesprochen:

 

·        Ihr haltet einen Tannenzweig in eurer Hand, wie sieht er aus? Schaut ihn euch genau an.

 

·        Wie fühlt er sich an? Streicht mit eurer Hand über den Zweig.

    Wir fühlen die Nadeln – das Holz.

 

·        Wie riecht er? Nach Wald – nach Harz.

 

·        An was erinnert er euch? Adventskranz, Weihnachtsbaum, Waldtage.

 

 

Nach jedem Impuls wird den Kindern Zeit gegeben um sich mit dem Zweig zu befassen.

 

Gemeinsames Lied: „ Dicke, rote Kerzen, Tannenzweigenduft“

 

Mit unseren Tannenzweigen möchten wir alle zusammen einen Adventskranz legen. Zu einem richtigen Adventskranz brauchen wir jedoch noch etwas.

Ja, die Kerzen!

Denn in dieser dunklen Zeit zünden wir Menschen gerne Kerzen an. Ihr Licht macht hell. Manche Menschen denken dabei an Jesus. Sie sagen: Der Kerzenschein möchte wie Jesus unsere Herzen hell und froh machen.

Wie viele Kerzen brauchen wir? 4. Wisst ihr warum es 4 sind? Weil es noch 4 Sonntage bis Weihnachten sind. Wie viele Kerzen dürfen wir heute anzünden?1.

 

Nun werden 4 Kinder gebeten eine Kerze zu holen und auf den Tisch auf die dafür vorgesehenen Kerzenteller zu stellen. Ein Kind wird gebeten, die 1. Kerze anzuzünden.

 

Jetzt brennt nur eine Kerze. Es ist fast ganz dunkel. Die Kerze ist ein Zeichen für Jesus. Wenn wir weit weg sind von ihm, ist es um uns ganz dunkel. Wenn wir Jesus immer näher kommen, wird es immer heller. Der erste Adventssonntag ist noch weit entfernt von Weihnachten, dem Geburtstag Jesus. Jeden Sonntag kommen wir Jesus Geburtstag näher, darum dürfen wir immer eine Kerze mehr anzünden.

 

Gemeinsames Lied: „Am Kranz die 1. Kerze brennt“

 

Abschluss:

 

Eine Gruppe nach der anderen wird dazu aufgefordert, ihre Tannenzweige auf den runden grünen Filz (brauner Tisch) zu legen und anschließend wieder in ihre Gruppe zu gehen.

Ich wünsche euch allen eine besinnliche Adventszeit und heute einen schönen Tag.

 

 

 

 

 2. Adventseinstimmung

 

Material:

 

Stern mit Gesicht, Egli-Esel, rotes Tuch (Haus), braunes Tuch (Weg), Egli - Junge, Egli-Mädchen, Egli-Frau, Egli-Mann, gebackene Sternenkekse, gebrannte Mandeln, Spielzeugauto, Bauklötze, Tannengrün, Kerze, Feuerzeug, Stall, grünes Tuch (Wiese) Heu, Geschichte, Liedtexte, Triangel, Glockenspiel

 

Vorbereitung:

 

Haus aus einem roten Tuch legen, Egli-Kinder und Egli-Frau ins Haus stellen. Weg aus braunem Tuch legen.

Kirche aus Bauklötzen bauen.

Wiese legen und Stall darauf stellen.

 

   Einführung:

 

1 Kind spielt die Triangel an (Zeichen dafür dass alle leise werden)

 

Lied:  „Viele, viele Kinder haben sich versammelt“

 

Begrüßung:

„Guten Morgen, schön, dass ihr alle gekommen seid um mit uns den 3. Advent zu feiern.“ Wer weiß denn, wie viele Kerzen wir heute an unserem Adventskranz anzünden dürfen? 3 Kerzen – 3 Kinder zünden jeweils eine Kerze am Adventskranz an.

 

Gemeinsames Lied: „Am Kranz die 1. Kerze brennt“

 

„Heute möchte ich euch eine Geschichte von einem kleinen Stern erzählen“

 

Geschichte: „Wie riecht Weihnachten?“

 

An einem kalten Dezemberabend blickte ein kleiner Stern sehnsüchtig hinunter auf die Erde. Er sah fast genauso aus wie dieser hier.

Einen Stern mit Gesicht zeigen. (Ein Kind zeigt den Stern und hält ihn hoch)

"Wie gern wäre ich jetzt dort unten, um mir die Welt einmal aus der Nähe anzusehen", wünschte sich der Stern. "Bald ist es dort Weihnachten und ich würde so gern wissen, wie das riecht. Von hier oben sieht man ja fast alles, was die Menschen alles auf der Welt tun um sich auf Weihnachten vorzubereiten.

Was machen denn die Menschen in der Adventszeit?

„Aber riechen kann ich von hier oben überhaupt nichts", sagte der kleine Stern. Er war so enttäuscht, dass sich der alte Mond erweichen ließ, und dem Stern erlaubte, sich auf der Erde umzusehen. "Aber nur für einen Tag", mahnte der Mond. "Juhu!" rief der Stern und plumpste vom Himmel direkt auf eine Wiese herunter.

Kind spielt kurz mit dem Glockenspiel

Dort bekam er aber sofort einen mächtigen Schreck! Denn er landete genau vor den Hufen eines Tieres. Das hatte ein graues Fell und lange Ohren.

Was kann das für ein Tier gewesen sein?

Es war der Esel Langohr, dem er direkt vor die Hufe gefallen war.

Esel zeigen (Ein Kind geht mit dem Esel eine Runde im Kreis)  und auf die Wiese  stellen – Stern neben den Esel legen.

"Was bist du denn für einer?" fragte der Esel und beschnupperte den Stern erst einmal ausgiebig. Der kleine Stern erklärte, wer er war und fragte den Esel, ob er ihm nicht helfen wolle, herauszufinden, wie Weihnachten riecht. "Das will ich gerne tun", meinte Langohr. "In meinen Stall kann ich im Moment sowieso noch nicht hinein. Ich zeige dir einen Ort, wo es in der Weihnachtszeit oft besonders gut riecht."

Sie mussten gar nicht weit laufen, bis sie an ein Haus kamen.

Esel und Stern zum Haus stellen

Dort entdeckten sie eine Frau und zwei Kinder, die in der Küche mit etwas beschäftigt waren. "Das sind Sophia und Lukas", erklärte Langohr. "Und die machen mit ihrer Mutter etwas besonderes zu essen. Riechst du es?" Und tatsächlich kam ein wunderbarer Geruch aus der Küche.

Was riecht da wohl so gut?
 

 "Hm, frischgebackene Kekse", freute sich der kleine Stern. "So riecht also Weihnachten."

Plötzlich ging die Tür des Hauses auf. Sophia und Lukas kamen mit ihren Eltern nach draußen. Alle waren ganz dick angezogen.

Egli-Kinder und Egli - Eltern auf den Weg stellen. Esel und Stern etwas entfernt daneben stellen.

"Die machen einen Ausflug", Langohr war ganz aufgeregt. "Komm wir gehen hinterher, aber wir müssen aufpassen, dass sie uns nicht entdecken." Gesagt, getan. Ganz vorsichtig, in einigem Abstand, folgten sie den Menschen, die bald an eine große Straße kamen. Darauf fuhren viele farbige Autos.

Ein Spielzeug-Auto zeigen (Ein Kind geht mit dem Auto im Kreis)

"Ih, hier stinkt es aber", schimpfte der kleine Stern. "Wo wollen die Menschen denn jetzt am Abend nur alle hin?"


Was glaubt ihr, wohin fahren die Leute so kurz vor Weihnachten?

"Das ist unterschiedlich", brummte Langohr. "Viele wollen bestimmt zum Weihnachtsmarkt, der ist ganz in der Nähe." "Igitt", der kleine Stern schüttelte sich. "Dieser Gestank von den Autos. So soll Weihnachten riechen?" Das gefiel ihm überhaupt nicht und er überlegte, wie die Menschen wohl ohne Autos zum Weihnachtsmarkt kommen könnten.

Auf einmal liefen viele Kinder mit ihren Eltern vor ihnen her und Langohr musste scharf aufpassen, damit er Sophia und Lukas nicht aus den Augen verlor. "Gut, dass hier so viele Bäume stehen, hinter denen wir uns verstecken können", meinte der kleine Stern und bemühte sich sehr, etwas weniger hell zu glitzern, damit sie nicht entdeckt wurden. Vom Weihnachtsmarkt zog ein herrlicher Duft zu ihnen.


Nach was riecht es da, was meint ihr?


Tüte mit gebrannten Mandeln zum Esel legen


Der kleine Stern freute sich: "So riecht also Weihnachten." Doch was war das? Sophia und Lukas liefen am Weihnachtsmarkt vorbei. So schnell es ging, ohne entdeckt zu werden, liefen Langohr und der kleine Stern hinter ihnen her.


Sophia, Lukas und ihre Eltern gingen in ein großes Haus mit bunten Fenstern hinein.

 

Egli- Kinder und Egli-Eltern in die Kirche stellen. Esel und Stern daneben stellen.

 

Da waren so viele Leute, dass Langohr es nicht wagte, hinter ihnen her zu gehen, sondern um das Haus herumlief. Und - was für ein Glück - da stand eine kleine Tür offen, durch die sich die beiden in das Haus schleichen konnten.

"Guck", meinte Langohr, "da vorne in der ersten Reihe sitzen Sophia und Lukas." Die Menschen fingen an zu singen und der kleine Stern summte leise mit.

 

Gemeinsames Lied: Dicke rote Kerzen

 

Dann fiel dem kleinen Stern ein angenehmer Duft auf, der von den großen Bäumen im Haus auszugehen schien.

Frisches Tannengrün zur Kirche legen

"Das sind geschmückte Weihnachtsbäume" erklärte Langohr. Außerdem brannten viele Kerzen.

Kerze anzünden und zum Tannengrün stellen.

Auch die Kerzen rochen sehr schön. Der kleine Stern staunte: "So riecht also Weihnachten.

 

Nach einiger Zeit gingen alle Leute fröhlich wieder nach Hause. "Jetzt müssen wir schnell zurück", Langohr wurde ganz hektisch, "Sophia und Lukas gehen bestimmt gleich zur Wiese, um mich zu begrüßen. Wenn ich nicht da bin, machen sie sich Sorgen und suchen mich." So schnell er konnte, liefen Langohr und der kleine Stern zurück.

 

Esel und Stern zur Wiese stellen
Egli-Kinder zur Wiese stellen


Sie schafften es so gerade noch vor den Kindern wieder zurück zu sein. "Was hast du denn gemacht, Langohr?" fragte Sophia. "Du bist ja außer Atem und ganz verschwitzt." "Komm", sagte Lukas, "wir reiben dich im Stall schön trocken."
 

Esel und Egli-Kinder in den Stall stellen.


Der kleine Stern hatte es gerade noch geschafft, sich hinter einem Baum zu verstecken, bevor die Kinder bei Langohr waren. Jetzt flog er ihnen zum Stall hinterher und sah zu, wie sie Langohr vorsichtig abtrockneten, mit einer Bürste striegelten und ihm eine große Portion Mohrrüben zum Essen gaben. Im Stall war es warm, es duftete nach Heu und dem Eselchen. "So muss es auch gerochen haben, als das Jesuskind im Stall geboren wurde", überlegte der kleine Stern. "So riecht also Weihnachten!" Er winkte Langohr noch einmal zu und flog zurück in den Himmel.

 

Kind spielt auf dem Glockenspiel

 

Abschluss:

 

Kurzes Gespräch – was haben wir erfahren wie Weihnachten riecht? Kennt ihr noch andere Weihnachtsdüfte?

 

Jedes Kind darf sich einen gebackenen Stern zur Erinnerung an die Geschichte mitnehmen.

 

 

       

3. Adventseinstimmung

 

Material:

 

Braune Tücher (Baumstamm), Grüne Tücher (Baumkrone), Blaue Tücher (Himmel), Sterne, Stroh, Heu, Egli – Jesuskind, Egli – Maria, Egli – Josef, Esel, Ochse, Trommel, Triangel, Glockenspiel, Liedblatt, Feuerzeug

 

Vorbereitung:

Baum legen, Himmel legen

 

Einführung:

1 Kind spielt die Triangel an (Zeichen dafür dass alle leise werden)

 

Gemeinsames Lied:  „Viele, viele Kinder haben sich versammelt“

 

Begrüßung:

 

„Guten Morgen, schön, dass ihr alle gekommen seid um mit uns den 4.. Advent zu feiern. Zu Beginn möchten wir die Kerzen an unserem Adventskranz anzünden. Wer weiß denn, wie viele Kerzen wir heute anzünden dürfen?“ 4 Kerzen – 4 Kinder zünden jeweils eine Kerze am Adventskranz an.

 

Gemeinsames Lied: Am Kranz die 1. Kerze brennt

 

Hauptteil:

Es war einmal  Baum
 

Heute erzähle ich euch eine ganz alte Geschichte von einem Baum. Dieser Baum ist noch sehr sehr klein und er träumt gerne. Was er wohl schönes träumt?

Kinder erzählen was der Baum träumen könnte.


Der Baum träumt auch davon, was aus seinem Holz einmal gemacht werden soll.

Er sieht viele Dinge um sich herum, die aus Holz sind: eine Bank, ein Vogelkasten, ein Wegkreuz, ein Schaukelpferd, ein Kaufladen…

Wenn ein Baum nach vielen Jahren ganz ausgewachsen ist, kommt seine Erntezeit. Er wird gefällt und aus seinem Holz wird etwas ganz Schönes gemacht.

Der Baum liebt den Abendhimmel. Jeden Abend schaut er zum Himmel hinauf: Er liebt es, wenn die Sterne am Himmel aufleuchten und wie Edelsteine funkeln.

2 Kinder legen Sterne auf den Himmel – ein Kind spielt solange auf dem Glockenspiel

Besonders schön findet der Baum, wenn eine Sternschnuppe vom Himmel fällt.
Wenn ein Stern vom Himmel fällt, sagen die Menschen: Ein Kind wird geboren!

Manche Menschen sagen auch, wenn die Sternschnuppe auf der Erde landet wird ein Edelstein daraus.

Jetzt wissen wir vielleicht schon was sich unser Baum wünscht – was aus seinem Holz gemacht werden soll.

Er möchte zur schönsten aller Schatztruhen verarbeitet werden. Er wünscht sich, die größten Schätze der Erde in seinem Inneren zu bergen.

Die Zeit verging und der kleine Baum wuchs und wuchs. Seine Äste wurden immer länger und sein Stamm immer dicker.

Eines Tages haben sich Holzfäller auf den Weg gemacht. Sie sehen unseren Baum. Sie sagen zueinander: „Es ist an der Zeit, dass er gefällt wird. Er ist gut ausgewachsen. Sein Holz kann man gut gebrauchen und verarbeiten. Kommt, wir fällen diesen Baum.“

 

1 Kind spielt Trommelschläge (Zeichen für das Fällen des Baumes)

2 andere Kinder nehmen die grünen Tücher vom Baum weg – es bleiben nur die braunen Tücher liegen.

 

Was wohl aus ihm wird? Ob sich sein Traum erfüllt? Vielleicht wird aus seinem Holz ja tatsächlich eine Schatzkiste, die den kostbarsten aller Schätze in sich trägt?

Aber aus dem Holz unseres Baumes, wird keine Schatzkiste gezimmert, sondern nur ein Futtertrog – eine einfache Futterkrippe.

1 Kind formt aus dem braunen Tuch ein Nest – eine Krippe

Sie steht in einem Stall, wo Ochs und Esel daraus fressen.

1 Kind bringt den Esel, 1 Kind bringt den Ochsen zur Krippe

Trockenes Heu und Stroh liegt darin.

1 Kind legt Heu und Stroh in die Krippe

 

Dabei wollte er doch so gerne eine Schatzkiste werden und den kostbarsten Schatz der Welt in sich tragen.

 

Doch da geschieht etwas wunderbares. Es ist Nacht. Am Himmel leuchten viele Sterne und über dem Stall leuchtet ein besonders heller Stern – so schön wie ein Edelstein.

1 Kind legt den Weihnachtsstern zur Krippe.

Mitten in der Nacht kommen eine Frau und ein Mann.

1 Kind bringt Maria und 1 Kind bringt Josef zur Krippe.

Sie haben in der Herberge keinen Platz mehr zum Schlafen gefunden. Im Stall aber, wo die Futterkrippe steht, da finden sie eine Bleibe. Die Frau erwartet ein Baby und bringt es dort in dieser Nacht zur Welt. Sie wickelt das Baby in Windeln und legt es auf Heu und auf Stroh in die Krippe – in unseren Baum.

1 Kind legt das Jesuskind in die Krippe

Maria und Josef, so heißen die Frau und der Mann, knien sich nieder und schauen das Kind an.

Jesus soll der kleine Junge heißen. Sie sagen zu ihm. „Du bist unser Schatz, dich haben wir von Herzen gern!“

Da erkennt der Baum, dass er tatsächlich eine Schatztruhe geworden ist, aber ganz anders als er es sich vorgestellt hatte. Sein Traum ist in Erfüllung gegangen, denn der wertvollste Schatz der ganzen Welt liegt in der Futterkrippe. Es ist Gottes Sohn, der kleine Jesus.

 

Wir hören das Lied:

 

Fröhliche Weihnacht (Es ist soweit) CD: Wir warten auf Weihnachten von

Rolf Zuckowski  Lied N.11

 

Abschluss:

Auch wir haben am Weihnachtsmarkt unsere Herzenswünsche in den Himmel geschickt. Ich wünsche euch allen, dass auch eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Zur Erinnerung an die Geschichte darf sich jedes Kind einen kleinen Tannenbaum aus Bienenwaben mitnehmen.