Traumlandstunde das Laternenmädchen

 

VORBEREITENDE TÄTIGKEITEN

 

Laterne

Feuerzeug

Farbstifte und Papier

Die Mitte wird mit einem Chiffontuch und der Laterne gestaltet.

 

 

STUNDENBEGINN - RITUAL

 

Wir singen das Lied:

 

Wir Kindergartenkinder, wir sind vergnügt und froh,

wir wünschen nur das eine, es bliebe immer so.

Heidi, Heida, heidi, heida, wir Kindergartenkinder, wir sind da, Ha, Ha.

 

Des Morgens in der Frühe, da werden wir geweckt,

da schmeißt die liebe Mutti und alle aus dem Bett.

Heidi, Heida, heidi, heida, wir Kindergartenkinder, wir sind da, Ha, Ha.

 

Dann essen wir das Frühstück und trinken Milch dazu,

dann wandern wir gemütlich, dem Kindergarten zu.

Heidi, Heida, heidi, heida, wir Kindergartenkinder, wir sind da, Ha, Ha.

 

Wir Kindergartenkinder, wir sind vergnügt und froh,

wir wünschen nur das eine, es bliebe immer so.

Heidi, Heida, heidi, heida, wir Kindergartenkinder, wir sind da, Ha, Ha.

 

 

Begrüßungsritual

 

Der leuchtende Gruß:

 

Die Laterne wird entzündet. Dann geht sie mit der Laterne zu einem Kind, schaut es an und sagt: „schön dass du da bist.“ Anschließend gibt sie dem Kind die Laterne und setzt sich auf ihren Platz zurück. Dieses Kind bringt die Laterne zu einem anderen Kind. Das Spiel dauert so lange, bis alle Kinder einen leuchtenden Gruß bekommen haben.

 

 

BEWEGUNGSPHASE

 

Bewegungslied: Morgens, wenn die Sonn erwacht

Melodie: Wenn ich morgens früh aufstehe

 

 

Morgens, wenn die Sonn erwacht (Die Kinder stehen gemeinsam auf)

und der Mond geht mit der Nacht (Kopf auf Hände legen)

wachen Mensch und Tiere auf (recken und strecken)

nun beginnt der Tageslauf.

 

Igel krabbeln durch das Gras, (wie Käfer krabbeln)

Kopf und Füße werden nass

kriechen unter ein paar Blätter,

verstecken sich vorm Regenwetter.

 

Füchslein schleicht jetzt durch das Gras, (wie Füchse schleichen)

schnuppernd hebt er seine Nas.

Doch das Mäuslein ist schon weg,

schnell gerannt in ihr Versteck.

 

Kinder springen froh umher, (im Raum umher springen)

freu´n sich auf den Tag so sehr.

Guten Morgen, es ist schön, (Kinder geben einem anderen Kind die Hand)

dich im Kreis hier heut zu sehn.

 

In dem hellen Kerzenschein,

woll´n wir heute fröhlich sein.

Komm, ich tanze jetzt mit dir,

deine Hand, die reichst du mir. (Kinder fassen sich paarweise an)

 

ENTSPANNUNGSPHASE

 

Jedes Kind breitet nun seine Decke aus und legt sich gemütlich darauf.

Du liegst gemütlich und ruhig auf deiner Decke. Deine Beine liegen nebeneinander. Die Arme ruhen neben dem Körper. Während der Geschichte bist du ganz leise, damit die anderen Kinder gut träumen können. Schließe nun deine Augen und gehe ins Traumland.

 

Das Laternenkind

 

Du stehst vor der Tür zum Traumland. Leise flüsterst du vor dich hin: „Ich bin ganz ruhig und still, weil ich ins Traumland will.“ (2x wiederholen).

Wie durch einen Zauber öffnet sich die Tür zum Traumland. Du atmest ein und aus. Du bist zufrieden und ruhig. Langsam gehst du durch die Tür. Wohlige Wärme und ein angenehmes Licht umgeben dich. Die warme Herbstsonne scheint dir entgegen. Du spürst den warmen Herbstwind in deinem Gesicht. Er wirbelt viele bunte Blätter umher. Du genießt das raschelnde Geräusch und wirst ganz ruhig.

Der Tag geht zu Ende. Die Sonne geht unter und der Mond geht langsam auf.  Es wird dunkel. Du holst deine Laterne, zündest die Kerze darin an und machst einen Spaziergang. Du gehst durch die dunklen Straßen. Deine Kerze leuchtet in deiner Laterne. Sie wärmt deine Hand angenehm und zeigt dir den Weg.

Doch da kommt ein Windstoß, das Licht in deiner Laterne flackert und geht aus.

Es ist dunkel um dich herum. Du denkst darüber nach, wer deine Laterne wieder anzünden könnte. Während du überlegst raschelt es vertraut hinter dir im Laub.

Du blickst auf und entdeckst einen kleinen, stachligen Igel. Der Igel schaut dich an und du fragst ihn: „Ach lieber Igel, der Wind hat meine Kerze ausgepustet, kannst du mir sagen, wer sie mir wieder anzünden kann?“ Der Igel antwortet: „Es tut mir leid, ich kann es dir nicht sagen, da musst du jemanden anders fragen.“

Langsam gehst du weiter. In der Wiese bewegt sich etwas. Leuchtende Augen blinzeln freundlich durch das hohe Gras. Es ist der Fuchs. „Hallo liebes Kind, warum gehst du denn alleine im dunkeln spazieren,“ fragt dich der Fuchs.

„Ach lieber Fuchs, der Wind hat meine Kerze ausgepustet, kannst du mir sagen, wer sie mir wieder anzünden kann?“ Der Fuchs antwortet: „Es tut mir leid, ich kann es dir nicht sagen, da musst du jemanden anders fragen.“

Du setzt dich auf einen Stein und überlegst weiter. „Wer könnte mir denn nur helfen?“ Die Sterne schauen auf dich herab. Sie blinzeln dir zu.

Plötzlich kommt ein kleiner Junge vorbei. Er sieht dich auf dem Stein sitzen.

Er kommt ganz nahe an dich heran und fragt dich: „Was machst du den hier ganz im dunkeln?“ „Der Wind hat meine Laterne ausgepustet.“ Der Junge nimmt deine Kerze aus der Laterne und zündet sie an seiner Laterne an. Dann gibt er sie dir zurück und lächelt dich freundlich an.  „Schau mal, ich habe nun mein Licht mit dir geteilt und nun leuchten beide Laternen.“

Glücklich umarmst du den Jungen und gemeinsam geht ihr weiter. Die Laternen strahlen und ihr singt zusammen ein schönes Laternenlied.

Nach einiger Zeit kommt ihr zur Traumlandtüre.

Langsam öffnet sich die Traumlandtür, du drehst dich noch mal um und winkst dem Jungen freundlich zu. Nun gehst du durch die Tür und schließt sie hinter dir. Du atmest tief ein und aus, tief ein und aus. Recke und strecke dich. Öffne deine Augen und setze dich auf, wenn du es möchtest. Du bist zurück.

 

ERZÄHLRUNDE

Die Kinder dürfen nun von „Ihrem Traum“ erzählen.

 

GESTALTEN

Die Kinder malen ihre Laterne.

 

ABSCHLUSSRITUAL

Wir singen das Lied:

 

Einen schönen Kuss,

schenk ich dir zum Schluss.
Wenn wir auseinandergehen,

sagen wir aufwiedersehen,

einen schönen Kuss,

schenk ich dir zum Schluss.

 

(Handkuss-Bewegung machen)