Traumlandstunde am Strand

 

 

 

VORBEREITENDE TÄTIGKEITEN

 

Fische von Ostheimer

Muscheln in einer Sandschale

Kerze und Feuerzeug

Duftlampe und Duftöl

Farbstifte und Papier

Tanzmusik (Urlaubhits)

verschiedene Urlaubsbilder

 

Die Mitte wird mit einem Chiffontuch, der Duftlampe, den Fischen, der Sandschale, den Muscheln und der Kerze gestaltet.

 

 

 

STUNDENBEGINN - RITUAL

 

Wir singen das Lied:

 

Wir Kindergartenkinder, wir sind vergnügt und froh,

wir wünschen nur das eine, es bliebe immer so.

Heidi, Heida, heidi, heida, wir Kindergartenkinder, wir sind da, Ha, Ha.

 

Des Morgens in der Frühe, da werden wir geweckt,

da schmeißt die liebe Mutti und alle aus dem Bett.

Heidi, Heida, heidi, heida, wir Kindergartenkinder, wir sind da, Ha, Ha.

 

Dann essen wir das Frühstück und trinken Milch dazu,

dann wandern wir gemütlich, dem Kindergarten zu.

Heidi, Heida, heidi, heida, wir Kindergartenkinder, wir sind da, Ha, Ha.

 

Wir Kindergartenkinder, wir sind vergnügt und froh,

wir wünschen nur das eine, es bliebe immer so.

Heidi, Heida, heidi, heida, wir Kindergartenkinder, wir sind da, Ha, Ha.

 

 

 

 

 

 

BEWEGUNGSPHASE

 

Wir spielen das Spiel: Inselkönig / Inselkönigin

 

Decken (Inseln) werden ausgeteilt und zusammengelegt zu einem Kreis gelegt.

Musik wird eingeschaltet (Tanzmusik – Urlaubhits)

Nun wird das Spiel nach Art „Reise nach Jerusalem“ gespielt.

Wer wir der Inselkönig / die Inselkönigin?

 

 

ÜBERGANG ZUR RUHEPHASE

 

Wir schauen uns Fotos und Bilder vom Meer an.

 

Wie sieht es dort aus?
Wie könnte das Klima / Wetter dort sein?

Was würden wir tun, wenn wir nun dort wären?

Welche Kleidung würden wir tragen?

Was lebt alles im Meer?

An welchen Strand auf den Bildern wären wir gerne und warum?

Wer bzw. was bewegt sich im bzw. auf dem Wasser?

 

 

 

 

 

 

 

ENTSPANNUNGSPHASE

 

Jedes Kind breitet nun seine Decke aus und legt sich gemütlich darauf.

Du liegst gemütlich und ruhig auf deiner Decke. Deine Beine liegen nebeneinander. Die Arme ruhen neben dem Körper. Während der Geschichte bist du ganz leise, damit die anderen Kinder gut träumen können. Schließe nun deine Augen und gehe ins Traumland.

 

 

Am Strand

 

Du stehst vor der Tür zum Traumland. Leise flüsterst du vor dich hin: „Ich bin ganz ruhig und still, weil ich ins Traumland will.“ (2x wiederholen).

Wie durch einen Zauber öffnet sich die Tür zum Traumland. Du atmest ein und aus. Du bist zufrieden und ruhig. Langsam gehst du

durch die Tür. Wohlige Wärme und ein angenehmes Licht umgeben dich. Die warme Sonne scheint dir entgegen. Du spürst die Sonne in deinem Gesicht. Sie wärmt dein Gesicht angenehm. Du genießt die Sonnenstrahlen und wirst ruhig. Ganz sanft setzt du dich auf den Boden. Er ist warm, genauso wie alles um dich herum ... angenehm warm.

Mit deiner rechten Hand greifst du auf den Boden. Warmer trockener Sand rieselt zwischen deinen Fingern hindurch. Du nimmst ein bisschen Sand in deine Hand und hebst sie hoch. Du lässt den Sand auf deinen Bauch rieseln. Es kitzelt ein wenig, aber es ist wunderschön. Wenn du genau hinhörst, kannst du den Sand rieseln hören.

Nun legst du die Arme wieder neben dich und bist ganz still. Möwen kreischen und fliegen über dir. Eine Möwe kommt herbei und setzt sich vor dir auf den Boden. Sie neigt den Kopf ein wenig und sieht dich an. Dann fliegt sie weg.  Mit lautem Flügelschlag hebt sie ab und wirbelt ein wenig Sand auf.

Du schaust zum Himmel. Zum strahlend blauen Himmel. Keine Wolke befindet sich dort. Ein frischer, sanfter Wind weht dir um die Nase. Vor dir ist das Meer. Es riecht nach Meer. Du hörst das Wasser sprudeln, jedes mal wenn eine neue Welle auf den Sandstrand rollt. Kleine Wellen rauschen heran und brechen vor dem Strand. Dann ist es wieder still. Nur das Meer rauscht leise.

Du gehst ans Wasser. Langsam läufst du barfuss über den warmen trockenen Sandstrand. Deine Füße sinken ein bisschen ein. Einzelne Sandkörnchen sammeln sich zwischen deinen Zehen.

Du gehst weiter und langsam wird der Sand feuchter und feuchter. Deine Zehen berühren schon das Wasser, schnell gehst du hinein und schwimmst einige Züge.

Das Wasser ist kühl und erfrischend. Du legst dich auf deine Luftmatratze und lässt dich treiben. Du atmest tief ein und aus – ein und aus.

Du genießt die warme Sonne und die Ruhe auf dem Meer. Du beobachtest die anderen Menschen auf dem Meer. Viele schwimmen an die vorbei. Andere liegen genauso wie du auf einer Luftmatratze, wieder andere stehen auf einem Surfbrett. Hin und wieder kommt ein Ruderboot an dir vorbei. Die Leute aus dem Boot winken dir freundlich zu.

Nach einiger Zeit, hüpfst du von deiner Luftmatratze herunter und schwimmst noch ein paar Runden durch das angenehme, kühle Wasser. Es ist herrlich erfrischend.

Nun gehst du zurück zum Strand. Du setzt dich in den warmen Sand und lässt dich von der Sonne trocknen. Du spürst wie die einzelnen Wassertropfen auf deinem Rücken verschwinden. Du fühlst dich wohl.

Du beginnst eine Burg zu bauen. Eine richtige, schöne Sandburg. Mit mehreren Türmchen und einem Wassergraben. Zum Schluss möchtest du deine Burg mit wunderschönen Muscheln verzieren. Du nimmst einen Eimer und gehst auf Muschelsuche. Nach einiger Zeit hast du den ganzen Eimer mit sehr schönen verschiedenen Muscheln gefällt. Große und kleine Muscheln. Raue und glatte Muscheln. Du legst die Muscheln zu deiner Sandburg – so wie es dir am besten gefällt.

Viele Menschen gehen an dir vorbei und bewundern deine schöne Sandburg.

Langsam geht die Sonne unter. Du beobachtest den Sonnenuntergang. Nun geht der schöne Sommertag langsam zu Ende.

Du nimmst dir dein Handtuch und gehst nochmals über den warmen Sand bis zur Traumlandtüre.

Langsam öffnet sich die Traumlandtür, du drehst dich noch mal um und schaust auf das ruhige Meer. Nun gehst du durch die Tür und schließt sie hinter dir.

Du atmest tief ein und aus, tief ein und aus. Recke und strecke dich. Öffne deine Augen und setze dich auf, wenn du es möchtest. Du bist zurück.

 

 

MASSAGE

 

Paare werden gebildet. Die Kinder fragen ihren Partner: „Darf ich dich massieren?“

 

Am Strand

 

Die Sonne scheint warm,                     (flache Hände kreisen auf dem Rücken)

 

Du gehst am Strand barfuss                (mit den Handflächen auf den Rücken

durch den warmen Sand.                     drücken – laufen)

 

Du blickst aufs Meer und                   (Hände streichen von außen quer über

beobachtest das Wiegen                     den Rücken und wieder zurück, den ganzen

der Wiegen.                                       Rücken hoch und herunter)

 

Deine Hände graben im Sand               (von der Wirbelsäule nach außen streichen-

eine Mulde aus.                                  Schaufelbewegung)

 

 

 

Du stellst deine Füße hinein                (Hände ruhen auf dem Rücken, mit

und bedeckst sie mit Sand.                  gespreizten Fingern von den Schultern                                 bis zu Po streichen).       

 

Nun möchtest du im Meer              (Handflächen drücken auf den Rücken)

Schwimmen. Du läufst ans Wasser.

Es ist herrlich warm.

 

In großen Zügen schwimmst du im        (mit den Händen Herzen malen,

Meer umher.                             von oben nach unten)

 

Zurück am Strand suchst du dir            (Hände ruhen auf dem Rücken)

Ein schönes Plätzchen,

setzt sich in den Sand und

beobachtest wieder das

Wiegen der Wellen.                      (Hände streichen von außen quer

                                    über den Rücken und wieder

                                    zurück.)

 

Müde bist du geworden. Legst             (Die flachen Hände kreisen auf

dich in den warmen Sand und genießt         dem Rücken)

die warmen Sonnenstrahlen

auf deinem Rücken.

 

„Danke, dass ich dich massieren durfte“

 

GESTALTEN

 

Die Kinder malen von ihrem Tag am Strand ein Bild mit Holzstiften.

 

 

ABSCHLUSSRITUAL

 

Wir singen das Lied:

 

Einen schönen Kuss,

schenk ich dir zum Schluss.
Wenn wir auseinander gehen,

sagen wir Aufwidersehen,

einen schönen Kuss,

schenk ich dir zum Schluss.